Konstruktion und Funktion des Lenkgehäuses
Der Lenkarm ist starr mit dem äußeren Ende der Lenkwelle verbunden und mit dem Zahnsegment integriert, das sich im Inneren des Lenkgehäuses befindet und mit den Zähnen der Mutter im Eingriff
steht, die am Schneckengewinde entlanggleitet. Zwischen Mutter und Schnecke befindet sich eine Reihe von Stahlkugeln (insgesamt werden 60 Kugeln venıvendet), welche zwei Zwecken dient: für
eine Rollverbindung zwischen Mutter und Schnecke zu sorgen, und die Mutter mit der Schnecke im Eingriff zu halten, als ob sie durch Gewinde miteinander verbunden wären. Dadurch, daß die Mutter
am Drehen gehindert wird, verursacht die Drehung der Schnecke eine Auf- und Abwärtsbewegung der Mutter entlang der Schnecke.
Die Schnecke ist die Verlängerung der Lenksäule. Wenn das Lenkrad gedreht wird, rollen die Stahlkugeln entlang der Laufrille, und die Mutter bewegt sich auf oder ab.
Die Stalhlkugel, die das Ende der Laufrille in der Mutter erreicht hat, gelangt in die Rückführung. Die lšülgurš geleitet die Kugel zurück zum anderen Ende derselben Laufrille. Auf diese Weise zirkuliert die
Kugelreihe.
Durch die derartige Bewegung dreht die Mutter das Zahnsegment und damit den Lenkhebel. Hier ist zu beachten, daß durch die Kugeln die Drehbewegung der Schnecke in eine Linearbewegung der
Mutter umgewandelt wird, die dann in eine andere Drehbewegung des Zahnsegments umgewandelt wird.
Das Lenkgehäuse ist eine präzisionsgefertigte Vorrichtung, deren Einzelteile auf kleinste Toleranzen verarbeitet sind, um eine weiche Bewegungsumwandlung zu gewährleisten, und ist robust gebaut für
eine lange Lebensdauer. Zum Überholen des Lenkgehäuses werden außer Spezialwerkzeugen und Instrumenten auch fachliches Geschick benötigt. Daher sollte ein defekt vorgefundenes Lenkgehäuse
durch ein neues ersetzt werden; Auswechseln ist wirtschaftlicher und, was vielleicht noch wichtiger ist, sicherer.



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